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Handeln und Forschen

Der Jugendwahn hat ein Ende

Handeln und Forschen für das Alter e. V. will sich einmischen und mitmischen

Ältere Menschen fühlen sich heute so jung wie nie zuvor. Fakt ist zudem, dass die über 50-jährigen in den nächsten Jahrzehnten unsere Gesellschaft zahlenmäßig deutlich dominieren werden. Der Jugendwahn hat damit ein Ende. Doch vor allem, die die glauben, das Soziale an und für sich zu vertreten, behandeln ältere Menschen hierzulande mitunter wie Schrott. Gewerkschaften und Verbandsfunktionäre werden sich hierzulande oft schnell einig und schicken die „Alten“ noch frühzeitig in Rente oder locken sie mit einer Abfindung dorthin.

Dabei sind nicht nur prominente Fifty`s, wie Alfred Biolek, Frank Elstner, Blacky Fuchsberger, Iris Berben, Dieter Thomas Heck, Dr. Helmut Thoma, Mario Adorf, Max Schautzer, Senta Berger oder Hannelore Elstner mit 50, 60, 65 oder gar 70 und 75 Jahren doch noch nicht alt.

Arbeitsbedingungen, Ernährung, Freizeit, Medizin und die Umwelt haben sich in der letzten Hälfte des zweiten Jahrhunderts, nicht nur in Deutschland, ganz erheblich verbessert.

Heiß diskutiert wird in Deutschland derzeit aber auch beispielsweise die Rentenerhöhung zum 1. Juli 2008 mit einer Aussetzung des so genannten Riester-Faktors für zwei Jahre, das Thema Altersarmut, demographiefeste und generationsgerechte Sozialsysteme, ein Miteinander von Jung und alt, die anstehende Pflegereform und nicht zuletzt die gesamten Chancen und Risiken des Demographischen Wandels in Deutschland und der Welt.

Das hat bereits am 6. November 2007 einige Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft dazu bewogen, den Handeln und Forschen für das Alter e.V. in Berlin zu gründen.

Der HFA - Handeln und Forschen für das Alter e.V. will der Gesellschaft, der Politik und der Wirtschaft die Herausforderungen des demografischen Wandels bewusst machen und neue Handlungsfelder initiieren, anregen und betreiben.

Der HFA - Handeln und Forschen für das Alter e.V. tritt für ein neues positives Bild und Image des Alterns und des Alters in der allgemeinen Öffentlichkeit ein und betreibt Aufklärungsarbeit. „Nicht nur hierzulande gilt es doch das weit verbreitete negative Bild des Alterns zu überwinden“, meint Pastor Eberhard Böckmann, Vorstandsvorsitzender des Handeln und Forschen für das Alter e.V.

Der HFA - Handeln und Forschen für das Alter e.V. will aber auch die Perspektiven einer älter werdenden Gesellschaft beispielsweise auf den Handlungsfeldern: soziale Sicherungssysteme, Altersdiskriminierung, altersgerechte Arbeitsgestaltung, altersgerechte Gestaltung von Beschäftigung, sozialverträgliche private und soziale Absicherung, Vermeidung von Alters- und Kinderarmut, Transparenz in der Pflege, lebenslanges Lernen, Verlängerung des Erwerbslebens, gesundheitliche Prävention, generationsübergreifendes Ehrenamt und freiwillige Dienste, Miteinander der Generationen, Bürgerliches Engagement, demographische Entwicklung im ländlichen Raum, lebendige Stadtquartiere, Mehrgenerationenhäuser, Dialog der Generationen (Jung mit Alt), Wohnen im Alter, transparente Altersakzeptanz oder aber Zukunftsgestaltung der kommunalen Daseinsvorsorge sowie Zusammenleben „Jung mit Alt“, aufzeigen und diese dann gemeinsam mit Politik, Wirtschaft und Gesellschaft voranbringen.

Der HFA - Handeln und Forschen für das Alter e.V. will bestehende und neue Aktivitäten bündeln und vernetzen und sieht auch seinen internationalen Auftrag. „Denn wenn es um den Demographischen Wandel in Deutschland und der Welt geht, weiß die Linke oft nicht was die Rechte tut“, meint Karl-Helmut E. Zermin, ehrenamtliches Vorstandsmitglied des Handeln und Forschen für das Alter e.V. Der Handeln und Forschen für das Alter e.V. will daher bestehende Erfahrungen austauschen, Synergieeffekte nutzen und dadurch neue Impulse geben.

Er will Politik, Wirtschaft und Gesellschaft Vorschläge für eine Neuausrichtung nationaler und internationaler Global Social Policies & Governance unterbreiten.

Er will Bündnispartner auf nationaler und internationaler Ebene zusammenbringen.

Darüber hinaus hat er sich zum Ziel gesetzt, die Bereitschaft von Bürgern und Gruppen zur ehrenamtlichen Mitarbeit, beispielsweise auf dem Gebiet der Betreuung älterer und pflegebedürftiger Menschen, zu wecken und privates Engagement auf diesem Gebiet zu initiieren, wo die staatliche Förderung nicht oder nur beschränkt wirksam wird.

„Ein gut funktionierendes Miteinander zwischen „Jung und Alt“ ist nicht nur für die soziale Lage einer Gesellschaft entscheidend. Der Verein will daher angesichts der aktuellen Diskussion über die Rentenerhöhungen auch den Zusammenhalt und den Dialog der Generationen fördern und stärken. Er befasst sich auch mit der Frage, wie die Generationen jetzt und künftig gut zusammenleben können und will dabei mit Fach- und Sachkenntnis nach guten Lösungen suchen. Denn es ist wichtig, dass Jüngere und Ältere Gemeinsames unternehmen und Gemeinsamkeiten entdecken, denn davon lebt das Interesse aneinander und die Achtung voreinander“, meint Dr. Ingo Brauner, Gründungsmitglied des HFA ヨ Handeln und Forschen für das Alter e.V.

„Ältere Menschen, die ihren Arbeitplatz verloren haben, bekommen doch hierzulande viel zu selten eine neue Chance. Der Handeln und Forschen für das Alter e.V. will daher auch die Möglichkeiten von älteren Menschen im Beruf fördern und ausbauen“, meint Rechtanwalt und Notar Dr. Dietrich Pielsticker, Grndungsmitglied des neuen Handeln und Forschen für das Alter e.V. aus Berlin.

„Mit Blick auf den sich abzeichnend Demographischen Wandel in Deutschland und der Welt, will sich der Handeln und Forschen für das Alter e.V. mit seinen Anregungen einmischen und ganz konkret an Problemlösungen mitarbeiten“, meint Dieter Cremer, Gründungsmitglied des Handeln und Forschen für das Alter e.V. aus Rösrath bei Köln. „Der Handeln und Forschen für das Alter e.V. setzt sich aber auch für demographiefeste und vor allem generationsgerechte Sozialsystem ein“, so Dieter Cremer weiter.

Der Verein beruft sich unter anderem auf den Artikel 19 der „Politischen Erklärung und Internationaler Aktionsplan von Madrid über das Altern 2002 auf der zweiten Weltversammlung über das Altern“, die vom 8. bis 12. April 2002 in Madrid zusammen getroffen ist. Er lautet „Wir laden alle Menschen in allen Ländern und aus allen Bereichen der Gesellschaft ein, sich einzeln und gemeinsam unserem Einsatz für eine gemeinsame Vision der Gleichheit für Menschen aller Altersgruppen anzuschließen“.

Neues Internetportal für die jüngere und ältere Generation gestartet

Auf einem neuen Internetportal, dass der Handeln und Forschen für das Alter e.V. für die Generation 50plus unter www.hfa-aktiv.debetreiben wird, finden ältere Menschen, Redaktionen, Organisationen, Anbieter von Produkten für die Generation 50plus, aber auch politische Parteien, nützliche Informationen und News.

Auf dieser neuen Plattform im Internet setzen sich, nicht nur, namhafte Autoren aus der Generation 50plus in ihren Beiträgen, beispielsweise kritisch mit der Senioren- und Sozialpolitik der Bundesregierung und der „Zeitbombe Demografie“ auseinander. Auch das Thema Generationsgerechtigkeit und „Jung und Alt unter einem Dach“ kommt auf diesem Portal nicht zu kurz.

Darüber hinaus finden ältere Menschen auf diesem Portal zum Beispiel nützliche Tipps aus den Bereichen Gesundheit, Internet, Kunst und Kultur Recht, Reise, Rente und Touristik, Versicherung, Wellness oder Wohnen im Alter.

Die Palette der nützlichen Tipps reicht vom Buchtipp, über Reisetipps oder Programm- und Veranstaltungshinweise bis hin zu nützlichen Tipps für die richtigen Versicherungen oder Immobilien im Alter.

Betrieben wird das neue Portal von dem HFA- Handeln und Forschen für das Alter e.V., den am 6. November 2007 namhafte Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in Berlin gegründet haben.

 

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